Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Lutz Enderlein/Sabine Maaß/Stephan Heisch

Manuelle Medizin

Funktionsstörungen des Haltungs- und Bewegungsapparates zeigen sich häufig mit Bewegungseinschränkungen und Schmerzen sowie Taubheits- und Kribbelgefühle im Bereich der Wirbelsäule und an Armen und Beinen. Bei Blockierungen im Bereich der Halswirbelsäule können Nackenschmerzen, Ohrgeräusche, Hörstörungen und Schlafstörungen auftreten.

Mit dem Verfahren der Manuellen Therapie (Chirotherapie) können diese Erkrankungen und deren Folgen gemildert, oft sogar behoben werden. Das wichtigste Instrument bei dieser Methode sind die Hände des Arztes.

Vor der manuellen Behandlung geht stets eine Befragung des Patienten zu Vor- und Begleiterkrankungen sowie die Auswertung von Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule voraus. Danach erfolgt die manualtherapeutische Untersuchung mit der Festlegung der entsprechenden Therapie.
Neben der manualtherapeutischen Behandlungstechnik werden unterstützende Behandlungen wie Krankengymnastik, Einspritzung oder Einnahme von schmerzlindernden oder schmerzausschaltenden Medikamenten angewendet.

Es gibt verschiedene Verfahren der manualtherapeutischen Behandlung:

Nach Festlegung der entsprechenden Behandlung wird am entsprechenden Abschnitt der Wirbelsäule eine diagnostische Probemobilisation (so genannte Probezug) durchgeführt. Treten dabei Schmerzen oder vegetative Reaktionen (z.B. Schwindel) auf, so unterbleibt die Behandlung. Bestehen keine Gegenanzeigen, wird der gezielte therapeutische Handgriff mit einer kurzen schnellen Bewegung ohne Kraftaufwand durchgeführt. Das oft zu hörende „knackende“ Geräusch gehört zu Behandlung.

Die Manuelle Therapie ist nur der Notanker, die Vermeidung von Fehlhaltungen beim Sitzen, besondere Belastungen der Wirbelsäule sowie die regelmäßige Durchführung von Bewegungstherapien sollten im Vordergrund stehen.

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